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Der Hafen von Esbjerg

Im Jahre 1874 ist der Esbjerger Hafen, für den offenen Schiffsverkehr eröffnet worden. Die ersten Schiffe, die im Esbjerger Hafen anlegten, waren die Dampfschiffe, Niord von Randers und Esbjerg von Fanø.  
Letztgenanntes legte schon am 6. Oktober 1873, bevor der Hafen für den offenen Schiffsverkehr eröffnet worden war, in Esbjerg an.  

Vor dem Bau des Esbjerger Hafens, war Strandby, das Zentrum des jütländischen Abschnitts für die Überfahrt  nach Fanö. Am 24. Oktober 1812 kam es zu einer Vereinbarung für die Überfahrt von Strandby nach Fanö, die offiziell verabschiedet wurde.
Damit konnte das Fährpersonal sehen welche Kriterien erfüllt sein mussten um an der Überfahrt teilnehmen zu dürfen. Außerdem hatte er die Möglichkeit zu sehen, wie viel der einzelne Fahrgast zu zahlen hatte. 

Im Januar 1868 hat der damalige Innenminister, Estrup, nach jahrelangen Diskussionen, schließlich einen Gesetzesvorschlag über den Bau eines westlich ausgerichteten Hafens, vorgelegt.
Am 24. April 1868 wurde das endgültige Gesetz, dann, nach Debatten sowohl im Reichstag als auch im Folketing, wo am Gesetzestext nichts geändert wurde, vom dänischen König, Christian IX, offiziell ratifiziert.
Die Baukosten durften sich maximal auf 600.000 dänische Reichstaler belaufen (entspricht, heute, dem Wert von 1,2 Millionen DKK). Außerdem wurde es beschlossen, dass die Bauarbeiten am 1. Januar 1871 fertig sein mussten. 
Es kam jedoch anders. Als der Hafen, schlussendlich, im Januar 1878 an den dänischen Staat übergeben wurde, betrugen die Baukosten rund  ganze 1.8 Millionen Kronen. 
Im Jahre 1874 wurde der Esbjerger Hafen für den Schiffsverkehr, schließlich, eröffnet, und schon, im ersten Jahr, sind 161 Schiffe nach Esbjerg gefahren.
Indem der Hafen ganz neu war, und viele, ihn, nicht kannten, hat der Innenminister eine Hafenverordnung erlassen, womit die Kapitäne wussten, wie sie zu verhalten hätten, wenn sie im Hafen andocken würden. Am 15. August 1874 ist diese Verordnung dann schließlich auch in Kraft getreten.